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Dr. med. Elke Seidel

Dr. med. Elke Seidel wurde am 27. Januar 1948 in Beelitz geboren und ist dem Ort bis heute treu geblieben. Nach Grundschulbesuch und Abitur studierte sie an der Humboldt-Universität in Berlin Medizin. Nach Abschluss von Studium, Facharztausbildung und Promotion arbeitete Dr. med. Elke Seidel als Stationsärztin in der Bezirksfachklinik für Lungenkrankheiten und Tuberkulose Beelitz-Heilstätten. Ab 1992 studierte sie postgradual Umweltmedizin, Umweltwissenschaften und Umweltrecht an der Humboldt-Universität in Berlin und schloss diese Studiengänge im Jahr 1996 erfolgreich ab.

Am 8. Oktober 1989 trat Dr. med. Elke Seidel mit ihrem Mann in das Neue Forum ein. Das war der Beginn ihrer aktiven politischen Laufbahn. Sie selber schreibt hierzu: "Bis dahin habe ich mich allein auf meine ärztliche Tätigkeit in der Bezirksfachklinik Beelitz-Heilstätten und als Leiterin der Poliklinischen Abteilung für Lungenkrankheiten und Tuberkulose in Potsdam konzentriert. Wie für viele DDR-Bürger war dann 1989 auch bei mir das Maß voll, insbesondere wegen des staatlichen Kleinredens ganz offensichtlicher Umweltschäden zulasten von Natur und Menschen."

Als SPD-Mitglied von 1994 bis 1999 Abgeordnete des Brandenburger Landtags leitete sie in dieser Zeit den Umweltausschuss. Sie war erklärte Gegnerin der Abbaggerung des Lausitzer Dorfes Horno. Auch aus diesem Grund setzte die eigene Partei sie zur Landtagswahl 1999 nur noch auf einen aussichtslosen Listenplatz.

Dr. Gerd-Rüdiger Hoffmann

Dr. Gerd-Rüdiger Hoffmann wurde 1952 in Luckau geboren und lebt in Senftenberg. Er ist promovierter Philosoph und Afrikawissenschaftler. Von 2004 bis 2014 als Landtagsabgeordneter und Kulturpolitiker tätig, saß er im Ausschuss für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg. Sein politisches Engagement galt vor allem der Kultur- und Sorben-/Wenden-Politik. Trotz seiner kritischen Haltung zur Braunkohlepolitik wurde er als Abgeordneter (Linke) des Brandenburger Südens zweimal direkt in den Landtag gewählt, in dem er zuletzt als fraktionsloser Abgeordneter aktiv war.

Gerd-Rüdiger Hoffmann ist auf vielfältige Weise in der Rosa-Luxemburg-Stiftung im Feld der politischen Bildung aktiv.

René Schuster

Aufgewachsen ist René Schuster unweit von Hoyerswerda; von drei Seiten von Tagebaulöchern umgeben. Er studierte Landschaftsnutzung und Naturschutz an der Hochschule in Eberswalde und lebte danach als "Neusiedler" in Lacoma, das inzwischen für den Tagebau Cottbus-Nord abgerissen wurde. Als langjähriger Vorsitzender des Umweltnetzwerkes Grüne

Liga e. V. und aktives Mitglied der Umweltgruppe Cottbus ist er mit diversen Fachthemen rund um den Braunkohlenbergbau vertraut. René Schuster vertritt seit 26 Jahren die Umweltverbände im Braunkohlenausschuss des Landes Brandenburg und brachte sich als Mitarbeiter eines Mitglieds der Kommission "Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung" intensiv in den Prozess rund um die sogenannte Kohlekommission ein.

Für Mitglieder des Grüne Liga Brandenburg e.V. folgt nach dem Filmgespräch die diesjährige Landes­mitglieder­versammlung. Auch dafür bitten wir um Anmeldung an geschaeftsstelle @ grueneliga-brandenburg.de.