Öffentliche Veranstaltung am 08.11.2025 von 11:00 bis 13:00 Uhr. Die Veranstaltung muss leider kurzfristig abgesagt werden.
ABGESAGT: Lacoma – der Kohle im Weg
Eine bewegende Chronik der Vorgeschichte des heutigen "Cottbuser Ostsees"
1992 wird erstmals ein Dorf aus Protest gegen den Braunkohleabbau besetzt: Lacoma. Junge Menschen aus der Lausitz führen als "Neusiedler" einen Kampf weiter, der schon in der DDR begann. Es geht um ein Dorf, eine wertvolle Landschaft und um unseren Umgang mit Energie.
Zugleich wird Lacoma ein besonderer kultureller Freiraum in der Lausitz. Er wird in Brüssel und Berlin, auf Dächern und Bäumen, mit Kunstaktionen und Gerichtsverfahren verteidigt, letztlich aber 2007 durch den Kohlekonzern zerstört.
Wo: Reimar-Gilsenbach-Saal im Haus der Natur, Lindenstraße 34, 14467 Potsdam
Die Veranstaltung muss leider aus organisatorischen Gründen kurzfristig abgesagt werden. Falls möglich, wird sie zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.
Ursprüngliche Veranstaltungsankündigung
Fünfzehn Jahre nach den letzten Protesten treffen sich damals Aktive wieder und lassen uns an ihren Erinnerungen teilhaben. Was bleibt von dem Ort, der ihr Leben über Jahre geprägt hat?
Was sagt uns der Kampf um Lacoma heute?
Die 2025 fertiggestellte Filmdokumentation zeigt in einer bewegenden Chronik die Vorgeschichte des heutigen "Cottbuser Ostsees", die eng mit der Geschichte der Grünen Liga in Brandenburg verbunden ist.
11:00 Uhr: Begrüßung
11:15 Uhr – 12:00 Uhr: Dokumentarfilm "Lacoma – der Kohle im Weg"
12:00 Uhr – 13:00 Uhr: Filmgespräch
Anschließend wird uns René Schuster als Zeitzeuge und "Neusiedler" von Lacoma durch das Filmgespräch führen. Seine Gesprächspartner werden Dr. med. Elke Seidel und Dr. Gerd-Rüdiger Hoffmann sein, die wahrend des Lacoma-Konfliktes in politischer Verantwortung im Brandenburgischen Landtag waren. Das Filmgespräch findet in Zusammenarbeit mit der Umweltgruppe Cottbus statt.




